Seelensprecherin

Aus Lythoria Wiki
Nachtelfbanner.png Die Seelensprecherin
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Kurzinformationen:
Zugehörigkeit: Darnassus, Schwesternschaft der Elune
Rasse: Nachtelfw.gif Kal'dorei
Klasse: Priester.gif Mondpriesterin.png Priesterin, Mondpriesterin
Fraktion: Allianz
Rasseneinschränkung: Nachtelfw.gif weibliche Kal'dorei
Spielbarkeit: Antragspflichtig, ein zuvor ausgespieltes Noviziat ist wünschenswert

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Dieser Artikel oder Abschnitt begründet sich auf der Servereigenen Lythoria-Lore und hat entsprechend Vorrang vor der offiziellen Blizzard-Lore.

Allgemein

Der "Schatten", der von diesen speziellen Priesterinnen benutzt wird, ist nicht derselbe Schatten, wie ihn der Schattenkult verwendet. Es ist nicht das Gegenteil vom Heiligen Licht und auch nicht das Gegenteil von Elunes Licht. Die Kraft wird noch immer von Elune bezogen, es ist ihr Licht. Es ist dieselbe Kraft wie ihn jede Priesterin benutzen kann, nur auf eine andere Art und Weise. Es ist ein "dunkles Licht", das Licht des Neumondes. Es ist eher manipulativ, wie man bei "Schattenmanipulation" und "Geistgesang" (weiter unten) sehen kann. Diese Kraft bezieht sich mehr auf den Geist. Dadurch, dass die Seelensprecherinnen eine Mischung aus Pfaden sind (Theologin und Lehrende), sind sie ebenso vielseitig einsetzbar. Bei alten Ruinen, bei Exorzismen, bei Begräbnissen aber auch auf dem Schlachtfeld, wo der Tod jeden treffen kann.

Sie sind immernoch Priesterinnen der Schwesternschaft. Es werden dafür geeignete Priesterinnen ausgewählt, hauptsächlich von der Schwesternschaft ausgebildet und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, von einer anderen Seelensprecherin unter ihre Fittiche genommen. Zur Ausbildung gehört es, dass man eine gewisse Zeit, die individuell festgelegt wird, bei den Druiden verbringt. Von ihnen sollen die Seelensprecherinnen neue Sichtweisen auf das Leben und den Tod bekommen und lernen, sich im Smaragdgrünen Traum zu bewegen (Gründe hierfür werden weiter unten aufgezählt).
Eine von ihnen, ebenfalls von der Schwesternschaft auserwählt, wird nach ihrer Ausbildung in den Stand der Mondpriesterin erhoben, welche dann für diesen Zweig zuständig ist.

Rolle in der Gesellschaft

Diese Seelensprecherinnen haben die gleichen Aufgaben wie jede andere Priesterin auch. Sie halten Elunes Lehren ein, ehren das Leben, helfen den Leidenden. Ihr Pfad wird eine Mischung aus dem der Lehrenden und dem der Theologin sein. Sie sind dafür zuständig die unruhigen Seelen zu erlösen, wie etwa Banshees. Sie werden Sterbende auf ihrem letzten Weg begleiten, deren Leichen für die Begräbniszeremonie vorbereiten und alte Ruinen erforschen, um eventuelle Flüche oder ruhelose Wesen aufzuspüren und diese zu beseitigen, was durch Rituale, Gebete oder Exorzismen erfolgen kann. Sie sammeln alles Wissen, was mit dem Tod, Seelen und Geister zu tun hat.
Sie spricht viele Sprachen, sieht mehr als andere, weiß mehr. Sie kann Sterne deuten, aber auch Träume und Visionen. Sie erkennt verfluchte, beseelte oder geheiligte Gegenstände und weiß mit ihnen umzugehen. Sie konzentriert sich auf den "dunklen" Aspekt des Lebens, die unschönen Aufgaben der Priesterschaft. Sie zeigt den Seelen der Verstorbenen den Weg zu Elune. Dadurch, dass sie eine Mischung aus Pfaden sind, sind sie ebenso vielseitig einsetzbar. Bei alten Ruinen, bei Exorzismen, bei Ausgrabungen, bei Begräbnissen aber auch auf dem Schlachtfeld, wo der Tod jeden treffen kann. Sie ähneln wohl den Seelenpriestern und Seelenbindern von Auchindoun vor den Orkkriegen.

Fähigkeiten

Dies ist eine unvollständige Aufzählung der spirituellen Fähigkeiten und es kann immer etwas dazukommen. Es soll eine Richtung aufweisen, in die es gehen kann und soll.

  • Kontaktaufnahme:
Da die Schattenseite des Lebens, der Tod, ein wichtiges Thema ist für solch eine Priesterin, sollte sie in der Lage sein, Kontakt zu Seelen aufzunehmen. Dazu gehören auch Irrwische, Geistereulen und die Ahnen. Nur so kann eine Priesterin sicher herausfinden, was getan werden muss um dieser Seele den gewünschten Frieden zu bringen. Um diese Fähigkeit zu erlernen bedarf es einer langen Geduldsleine und viel Ehrgeiz. Manchmal kann es passieren, dass eine Seele Kontakt durch Träume oder Visionen aufnimmt, doch dies können nur stärkere Seelen oder die Seelen enger Verwandte und Freunde der Priesterin.
  • Schattenmanipulation:
Wie kein anderer können sie Schattenverschmelzung benutzen, haben diese Fähigkeit perfektioniert. Sie können Schatten verlängern, wo bereits einer vorhanden ist, um dann mit ihm zu verschmelzen, können aber auch Schatten verschwinden lassen. Diese Fähigkeit kann bei dauerhafter oder mehrmaliger Nutzung hintereinander sehr kräftezehrend sein.
  • Geistgesang:
Elune wird nachgesagt, in der Nacht zu singen um die Wut der Feinde verschwinden zu lassen bzw. die Feinde zu erweichen. In abgewandelter Form können diese Fähigkeit auch die Seelensprecherinnen anwenden. Mit einem speziellen Gesang können sie Seelen hervorlocken, beruhigen, besänftigen, ermüden aber auch stärken, wütend machen und ihre Kraft steigern.
  • Reinigen von heimgesuchten Gegenständen und Orten:
So lange die Spur frisch ist, wird die Seelensprecherin so viel spüren können, wie andere Priesterinnen auch, vorallem da Nachtelfen sowieso für ihren Magiesinn bekannt sind. Mit der Zeit lernt sie, wann man welche Formel spricht, welches Ritual man durchführt, um Orte und Gegenstände von bestimmten Flüchen oder gebundenen Seelen zu befreien.
  • Exorzismus:
Mit der Zeit lernt eine Seelensprecherin - wie jede andere Priesterin auch - wie man Geister/Seelen aus Personen austreibt und sie zu Elune schickt. Auch Formeln und Rituale um ruhelose Seelen zu finden, sie zu besänftigen oder auch um gegen sie zu kämpfen werden gelehrt. Priesterinnen, die dies erst neu erlernt haben - dazu zählen alle Priesterinnen - , dürfen aufgrund der hohen Gefahr keine Exorzismen allein durchführen.
  • Tod spüren:
Wenn einem der Tod im Nacken sitzt, dann wird eine erfahrene Seelensprecherin dies spüren. Sie wird niemals(!) wissen können, wann, wo und wie der Tod eintreten wird, solange es keine eindeutigen Anzeichen wie Krankheit gibt. Doch sie wird den Tod wahrnehmen können, vielleicht durch eine kalte Brise um die Nase, durch Visionen oder Schauer, die den Rücken entlang laufen. Kleine Zeichen, die eine Seelensprecherin durchaus zu deuten und zu verschweigen weiß. Denn ein Totgeweihter sollte sein Schicksal nicht kennen, dies kann die Psyche desjenigen stark beeinflussen und so vielleicht einen ruhelosen Geist hervorbringen.
Info: Wie geschrieben, weiß eine Seelensprecherin NICHT, wann, wo oder wie jemand stirbt. Sie weiß nur, dass diese Person weiter oben auf der Todesliste steht. Der Sensenmann (oder -frau) könnte morgen schon kommen oder erst in 10 Jahren. Sollte ein Spieler also schon wissen, dass er einen Charakter sterben lassen will, aber noch nicht so genau weiß wann und wo, kann er trotzdem schon solch kleine Zeichen geben. Beispiele wären: Ein sonst ruhiger Hund bellt den Charakter an; ein Schmetterling landet auf dem Charakter und fällt tot zu Boden; Vögel hören auf zu zwitschern usw.
  • Willensstark:
Um dieses Amt gewissenhaft auszuführen zu können ist es unabdingbar, dass Seelensprecherinnen regelmäßig Übungen durchführen um ihren Willen zu stärken. Nur so können sie den Wahnsinn (siehe Gefahren) aufschieben oder einer Besessenheit (siehe Gefahren) vorbeugen.
  • Seelenentzug:
Nur für Mondpriesterinnen zugänglich, da diese Fähigkeit sehr mächtig und gefährlich ist!
Seelenentzug ist dem Exorzismus nicht unähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass man für diese Fähigkeit jedoch nichts vorbereiten oder aufsagen muss. Sie dient dazu, Seelen aus Gegenständen oder Körpern, in die sie nicht gehören, zu ziehen und zu läutern. So entzogene Seelen dürfen auf keinen Fall aufbewahrt werden, sondern müssen sofort zu Elune geführt werden. Diese Fähigkeit erfordert große Konzentration und viel Kraft.
  • Smaragdgrüner Traum:
Seelensprecherinnen werden in der Lage sein, den Smaragdgrünen Traum temporär zu betreten, jedoch nur wenn dafür genug Ruhe sowohl in der Umgebung als auch im Geiste herrscht. Der Grund hierfür ist ein einfacher. Manche Seelen gehen in den Smaragdgrünen Traum über sobald der Körper stirbt und auch Geisterläufer sind in der Lage mit eben diesen Geistern - ihren Ahnen und Tierseelen - zu sprechen, obwohl sie keine Druiden sind. Zudem können gerade im Traum magische Strukturen besser und deutlicher erkannt werden, was für eine Seelensprecherin einen erheblichen Vorteil bedeutet. So kann die Quelle und die Art des Fluches vom Traum aus lokalisiert und so eine passende Strategie entwickelt werden, um diesen zu lösen. Eine sehr erfahrene Priesterin kann Flüche sogar vom Traum aus lösen.
WICHTIG: Eine Priesterin kann nicht ewig im Traum verweilen, auch eine Mondpriesterin nicht. Die Druiden sind weiterhin die Spezialisten und Experten hierfür und werden wohl auch oft zu Rate gezogen werden.

Was kann eine Seelensprecherin nicht

  • Die Zukunft voraussagen, auch wenn man in seinen Visionen vielleicht mal Fragmente zu sehen bekommt.
  • Den Tod austricksen oder hinauszögern.
  • Der Tod selbst werden (auch wenn dies vielleicht von Aussenstehenden so wahrgenommen werden kann).
  • Geister/Seelen aus dem Totenreich beschwören.
  • Geister/Seelen herumkommandieren.
  • Geister/Seelen in (ihre) Körper zurückführen.

Gefahren

Dies ist eine unvollständige Aufzählung und es kann immer etwas dazukommen. Es soll eine Richtung aufweisen, in die es gehen kann und soll.

  • Wahnsinn:
Ständig mit dem Tod und dem Elend umringt zu sein, kratzt am eigenen Verstand und so besteht für die Seelensprecherinnen die Gefahr wahnsinnig zu werden. Je mehr Erfahrung eine Seelensprecherin in ihrem Gebiet hat, desto näher wandelt sie am Abgrund. Es gibt viele Möglichkeiten, den Wahnsinn hinauszuzögern, doch früher oder später verliert jede ihren Verstand. Meditationen, regelmäßige Pausen und Gebete, Willenskraft und die Erinnerung an schöne Erlebnisse helfen hier.
  • Heimsuchung:
Schlafende Geister soll man nicht wecken, heißt es. Denn es besteht die Gefahr, dass eben diese erweckten Seelen die Priesterin nun verfolgen und so auf andere übergehen können. Sei es aus Missgunst, Wut oder Neugier weswegen sich der Geist ranhängt, es wird für niemanden gut enden, wenn die Seelensprecherin nicht bei jeder ihrer Tätigkeiten auf der Hut ist.
  • Besessenheit:
Am Anfang könnte es durchaus passieren, dass eine Seelensprecherin unvorbereitet einen Exorzismus durchführt und so dem Geist/der Seele ermöglicht, besitz vom Körper der Priesterin zu ergreifen. Je nach Stärke des Geistes/der Seele kann dies von kurzer oder langer Dauer sein und eventuell kann dies auch bleibende Schäden am eigenen Geist hinterlassen. Mit steigender Erfahrung und Willensstärke kann die Priesterin dies jedoch gut verhindern, sodass wohl nur noch mächtige Geister/Seelen dies schaffen könnten.
  • Krankheiten:
Die Seelensprecherin ist nicht nur für den spirituellen Teil des Todes verantwortlich, sondern auch für den körperlichen. Sie inspiziert und arbeitet mit Leichen, welche wohl auch Krankheitserreger in sich tragen und auch übertragen können. Daher sollte eine Seelensprecherin immer ihre Werkzeuge und sich selbst vor und nach jeder Tätigkeit gründlich säubern und desinfizieren.